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Kategorie: habenwollen

Kare für schwule Männer?

Ich kann mich leider nicht erinnern, wer es gesagt hat, aber letztens meinte jemand (weiblich) in meiner Gegenwart: „Beim Kare hab ich immer das Gefühl, dass alles, was man da kaufen kann, perfekt in die Wohnungen von schwulen Männern passt.“ Wie auch immer man das verstehen will (ich habs als nicht homophob verstanden), die Aussage weckt Assoziationen. Heute war ich mal im Kare, um das zu überprüfen. Na gut, der pink glänzende Gartenzwerg und das weiße Riesenledersofa mit Chromfüßen entspricht mal einem Stil, der nicht meiner ist. Und der durch medial transportierte Klischees obige Aussagen provoziert.

Aber: Ich muss dem widersprechen. Kare hat auch sehr leiwandes Zeug. Leider unbezahlbar.

und: tirili! Fischaugenspiegel! Wär ich nicht am Fahrrad unterwegs gewesen, wär der Große mein gewesen – wird noch nachgeholt!

So leb ich? So inspirier ich mich!

wie erwartet, habe ich meinen heutigen Abend mit solebich.de verbracht und mich durch so einige Wohnungsfotos geklickt. Das Schöne an der Seite ist, wie inspirierend es ist, wenn man in die Wohnzimmer „echter“ Menschen schaut, und in keine zuerst künstlich hochgestylten Räume, in denen Gemütlichkeit nur schwer vorstellbar ist.

Immer wieder gibt es Fotos, die mich auf neue Ideen bringen, die mich überlegen lassen, ob und wie das bei mir zuhause integrierbar wäre – und manche lassen mich einfach nur seufzen.

Legen wir mal los:

Der Fisch ist ein alter Bekannter

Den orangefarbenen Fisch habe ich auch. Er fungierte sicher 30 Jahre lang im Büro meines Vaters als Aschenbecher – bei seiner Pensionierung musste sich der Fisch zwischen dem Mülleimer oder meiner Wenigkeit entscheiden. Er tat das einzig Richtige und lebt seither in meinem Küchenschrank. Doch bei dem Foto geriet ich ins Überlegen: Das gleiche Kartell Componibili-Kästchen steht auch in meinem Wohnzimmer. Und so einen runden Kalender hatte doch mein Bruder mal? Muss ihn bald mal danach fragen – die Kombi schaut echt super aus!

Eames-Schaukelstühle sind auf solebich.de stark vertreten

Mein Fake-Eames-Schaukelstuhl braucht ein Schaffell. Eindeutig. Der ist erstens nämlich wirklich kühl zum draufsitzen – und wärmt sich leider auch recht langsam – und zweitens schon ich ihn so vor katzischen Kratzern. Oder mache ihn überhaupt zum liebsten aller katzischen Aufenthaltsorte. Man wird sehen. Ikea wird mich bald sehen, dort gibts die um schlappe dreißig Euro….

Auf dem Bild gehts eigentlich um den schwarzen Stuhl im Vordergrund..

Doch mir fällt abgesehen von der insgesamt sehr hübschen Kombi (leidergottes auf einem verbesserungswürdigen Laminat) vor allem eines auf: Ich denke ja schon länger über die Anschaffung eines alten Globus als Dekogegenstand am Klavier nach. Seit dem Foto denke ich über drei davon nach….

Weiter nach den Klick – da kommen noch einige Schönheiten! 🙂

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Original oder Kopie?

Wie vor einigen Wochen schon geschrieben, bin ich nun endlich stolze Besitzerin eines Eames Schaukelstuhls. Allerdings von einer Kopie, da das Original bei meinem Gehalt einfach unbezahlbar ist. Ich weiß, dass Design unterstützt gehört – und gutes Design mit hochwertigen Materialien, vorzugsweise sogar noch nachhaltig und auf sonstige Weise die Umwelt berücksichtigend ist oft einfach teuer. Bei Eames war halt erstens der Wunsch nach dem Sessel schon verdammt groß, und außerdem ist Eames eine weltweit bekannte Marke mit sehr lukrativen Produzentenverträgen. Insofern seh ichs in diesem Fall entspannt. In der Zwischenzeit bin ich aber über diesen Artikel gestolpert und kann einiges an der Motivation dahinter gut verstehen.

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Und wiederum später, nämlich heute, bin ich wieder über eine Designkopie gestolpert (und zwar keine so eindeutig freche wie diese hier von IKEA, die meines Wissens nach sogar von Thonet begrüßt wurde). In diesem Fall handelt es sich um diesen Schaukelstuhl, der mir sehr nach Thonet ausgeschaut hat, es aber nicht ist. Laut Altwarenhändler, den ich auf 80 Euro hab runterhandeln können, ist der Stuhl aus den 70ern, erkennbar an der Formung des Holzes (Thonet-Stühle haben ganz rundes Holz, der hier ist etwas abgeflacht). Thonet ist eine Firma mit so derartig viel Geschichte, die das Möbeldesign wirklich radikal veränderten. Es ist also nicht nur mehr der übliche innere Kampf „Kontostand vs. Habenwollen“, sondern es kommt auch der Gedanke, ob ich eine Kopie kaufen soll, dazu. Wobei: Ein Original ist sowieso unleistbar.

Übrigens, der genialste gefakte Thonetsessel, über den ich seit langem „gestolpert“ bin, ist dieser hier:

(c) apartmenttherapy.com

(c) apartmenttherapy.com

fisheye mirror

Fischaugenspiegel sind etwas sehr gewöhnungsbedürftiges, haben aber einen (im wahrsten Sinne des Wortes) riesigen Vorteil: Sie vergrößern optisch kleine Zimmer. Na klar, eigentlich tut das jeder Spiegel, sobald er eine gewisse Größe hat – bei den Fischaugen reicht aber bereits ein relativ kleiner Durchmesser, um das gesamte Zimmer zu spiegeln.

Mein Favorit:

apartmenttherapy.com

apartmenttherapy.com

Auf Ebay finde ich meist nur recht nautisch angehauchte Fischaugenspiegel – ein solcher Strahlenkranz ist mir leider noch nicht untergekommen…

My Poster-Boy

Nachdem er zu Beginn mit genau drei Möbelstücken bei mir einzog und einrichtungsmäßig schnell kapierte, dass er wenig mitzureden hat, ist mein Liebster inzwischen ansatzweise angesteckt von meinem Einrichtungswahn. Er liefert regelmäßig tolle Ideen (der Hinweis auf die Kabeltrommeltische war von ihm) und hat inzwischen ordentlich was zu sagen, was unsere Wohnung betrifft, überraschenderweise sehr zu meiner Freude.

Als Wandbehübschung mag ich auch alte Filmplakate sehr. Entweder in edler Rahmung oder auf eine Spanplatte geleimt und an die Wand gelehnt (so kann James gleich doppelt cool dalehnen). Unbedingt an meine Wände muss noch ein Exemplar dieser beiden Filmplakate:

impawards.com

impawards.com

impawards.com

impawards.com

Was das mit meinem Liebsten zu tun hat? Aus gut informierten Quellen weiß ich, dass mich diese Poster unterm (nicht vorhandenen) Weihnachtsbaum erwarten 😉

Eine tolle Quelle auf der Suche nach alten Filmplakaten ist übrigens diese Seite: Impawards.com

habenwollen, seltsamerweise.

Freshome.com zeigt immer wieder tolle Wohnungen – so unter anderem vor kurzem diese hier. Wirklich viele Details und Räume finde ich sehr schön, doch am allermeisten hat mich dieser kleine Kerl fasziniert:

freshome.com

freshome.com

Ich hab keinen blassen Schimmer, wieso – aber ich finde diese Figur mitten in dem durchgestylten Apartment einfach nur genial. Tipps und Hinweise, wo ich ihn finden kann, sind herzlich willkommen.

Ein Foto – ein Seufzer

NICHTS auf diesem Foto würde ich nicht gerne selbst in meiner Wohnung haben ….

(c) Designsponge.com/Sneak Peek: Josh and Diana of Casa de Perrin

(c) Designsponge.com/Sneak Peek: Josh and Diana of Casa de Perrin

Inspirierendes, das man auch gleich kaufen kann….

Dawanda ist ja was ganz Böses…. für mein Konto. Abgesehen von der Tatsache, dass inzwischen doch ein guter Teil meines Kleiderschrankinhalts von dort kommt, und mir regelmäßig bei dem tollen, dort angebotenen Schmuck der Sabber rinnt, ist es auch ein Fundus für unendlich viele Wohnideen.

Seit Monaten kreise ich inzwischen diese Lampe ein – schwarz passt halt leider bei mir nirgends rein…

Leuchte Edwood

Leuchte "Edwood" - http://www.dawanda.de

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Haben wollen, aber sowas von.

http://www.thisnext.com/item/B20FDBDA/TMS-Multiple-Faces-Head

„Face Vase“ von einem Hersteller namens TMS – ich finde sie derzeit leider nur noch in Schwarz und in den USA zum Kauf. Erinnert ein bisschen an das Cover von „The Miracle“ von Queen – etwas creepy, aber wunderschön.

Überhaupt habe ich derzeit eine Faszination für Gesichter – vor allem Fornasetti hat es mir angetan.