nunette

design, interiors, diy, nunette.

Kategorie: DIY

Langsam wird das ein DIY-Blog

Hier das neueste Ergebnis, ich freu mich über so viel Farbe:

Vorher:

vorher (c) nunette colour

vorher (c) nunette colour

nach dem Brennen:

nachher (c) nunette colour

nachher (c) nunette colour

 

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Das Ende des Schandflecks

Als der Holde einzog, brachte er eine unglaublich gemütliche Bettcouch mit. Gemütlich, aber potthässlich. Richtig richtig richtig schrecklich Neunzigerjahremuster. Die Couch selbst ist seit ihrem Einzug überdeckenverschönert, die Kissen jedoch …. die taten jetzt über ein Jahr lang (!) richtig richtig weh. Leidet selbst mit mir:

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

Doch jetzt. Endlich. Jetzt war er da, der Tag. Der Tag, an dem ich Zeit hatte, weil ich krank zuhause hockte, an dem ich bereits erste Nähversuche hinter mir hatte und mich über das dicke Deckenmaterial drübertraute, und an dem ich motiviert war, weil ich die Dinger – der einzige wirkliche SCHANDFLECK in dem Zimmer – einfach nicht. mehr. sehen. konnte. Baaah sind die gräßlich!!

Hier nun das Ergebnis – ja, es ist sicherheitsnadel-statt-reissverschluss-gepimpt, so ganz hab ichs mit dem Ausmessen des Stoffs dann doch noch nicht….

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

 

Webfundstücke

In den Tiefen des Internets habe ich mal wieder – dank Apartmenttherapy.com – ein paar wirklich tolle virtuelle Orte gefunden.

Ganz vorne mit dabei: Das Manhattan Nest. Ein Mann schreibt kontinuierlich über die Renovierung seiner Wohnung. Die Wohnung ist in Brooklyn (aus Manhattan zog er letztes Jahr weg), und das Schöne: Wer schon mal in New York war und private Wohnungen dort kennt, bekommt sofort Fernweh. Altbauten sehen dort einfach anders aus.

Auch toll: Retro Renovation. Nomen est omen.

Ich habe den heutigen Vormittag mal wieder am Flohmarkt verbracht (ich gebe dem Flohmarkt beim Naschmarkt in Wien regelmäßig eine Chance, aber in den vergangenen Jahren ist er leider wirklich keine Fundgrube mehr… sehr teuer oder SEHR ramschig). Vorm nächsten Flohmarktbesuch (btw: kann wer was über den großen in Simmering sagen?) werd ich mich mal bei Centsational Girl informieren. Tolle Projekte!

Ein sehr persönlicher, gleichzeitig sehr schön designter und thematisch feiner Blog: Making it lovely.

Auf diese Frau, die mich irgendwie an Zooey Deschanel erinnert, bin ich mal grundsätzlich eifersüchtig: Sie sieht toll aus, hat einen tollen Stil, einen wunderschön designten Blog, und all ihre DIY-Projekte wirken, als gingen sie ihr im Vorbeigehen supereinfach von der Hand. Unfair, sowas. Und dann wagt sie auch noch zu behaupten, es sein chaotisch. Aber wenigstens schön. A beautiful mess einfach.

Ganz witzig, hab mich aber noch nicht genauer eingelesen: The Art of doing stuff.

Fazit: Lauter tolle Seiten, größtenteils von Frauen, sodass mir der kleine Nunette-Webspace wie ein Abstellkammerl, das selten geöffnet wird, vorkommt. Miep. Ich gelobe Besserung.

Hartz IV Möbel

Tolle Idee …. irgendwann trau ich ich dann auch drüber übers Tischlern. Ich fürchte, das Buch wird bald in meinem Regal liegen…

 

Ikea Hackers

Mein erstes WG-Zimmer, das ich direkt nach dem Auszug bei meinen Eltern bezog, glich einer IKEA-Werbung. Ich glaube, es war kein einziges Möbel in diesem Zimmer nicht von IKEA. Rückblickend erinnere ich mich mit Schaudern daran. IKEA hat zwar oft sehr kreative, gute Ideen und wunderschöne Basics (bin bekennende Expedit-Süchtlerin, das schönste Regal, wo gibt – bei mir gleich dreimal vorhanden). Allerdings fehlt den Möbel einfach das persönliche Flair, es ist einfach Massenware, die vor allem in den vergangenen Jahren beträchtlich an Qualität abgenommen hat (Beispiel gefällig? Ein Freund hat einen 15 Jahre alten Vollholz-Pax-Kasten. Mein weißer Spanplatten/Hochglanz-Pax ist vier Jahre alt. Meiner fällt auseinander…)

Kürzlich bin ich jedoch auf die IKEA HACKERS gestoßen – kreativ veränderte IKEA-Möbel werden auf dieser Page gesammelt. Teilweise sind die Veränderungen nicht gar so berauschend, aber grundsätzlich merkt man: Es braucht nur etwas Kreativität, und dann schauts gleich mal nicht mehr unbedingt nach IKEA aus.

IKEA HACKERS

IKEA Hackers Belt Seat

Das Gestell stammt von einem quietschgrünen Stuhl (den es aktuell anscheinend leider nicht mehr gibt, wollte ihn von der Originalpage verlinken), anstelle des Stoffes wurden Autogurte als Sitzfläche eingespannt.

Weitere Beispiele nach dem Klick:

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Rainbow Books

Noch so eine Idee, über die ich vor ein paar Jahren gestolpert bin und die ich vor etwa drei Jahren im eigenen Bücherregal umgesetzt habe: Bücher nach Farben sortieren. Ich bin eine totale Leseratte und halte den Kindle für Teufelszeug, weil man Bücher nicht nur liest, man bewundert auch das Cover, man genießt, wie sich eine neues Buch anfühlt, wie es riecht – Bücher gehören einfach zum Leben dazu. Allerdings fand ich voll befüllte Bücherregale immer sehr unruhig und plump – bis ich die Ordnung nach Farben entdeckte. Jetzt siehts zwar hübsch aus und passt ins Zimmer, dafür brauch ich jetzt dreimal so lange auf der Suche nach einem spezifischen Buch… macht auch nix!

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Dass es im Jahr 2004 eine Kunstinstallation war, hab ich auch erst heute bei der Fotorecherche entdeckt. Von Chriss Cobb, aufgebaut in San Francisco, und ausgestattet mit dem wunderbaren Namen: „„There is Nothing Wrong in This Whole Wide World„.

Auch viele andere setzten diese Idee in ihrem Zuhause bereits um….. mehr nach dem Klick in den Artikel (ebenso wie ein Video zu Cobbs Kunstprojekt)!

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Wandkunst für Untalentierte.

Wie bereits in einem meiner früheren Einträge geschrieben: Ich liebe Bilder. Die Sache hat nur einen Haken: Ich kann nicht malen. Ich bastel gern vor mich hin, stricke, lackiere, porzellanschreibe usw… – aber ich kann. nicht. malen. Zumindest nicht so, dass ich mir meine Werke selbst an die Wand hängen würde. Es gibt jedoch eine Ausnahme, die krieg sogar ich hin: Colourblocking.

(c) nunette colour

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pink thonet

Auf Designsponge – meinem liebsten Lieblingsblog – bin ich kürzlich über folgendes Foto gestolpert:

Dachte ich mir: Sieht gut aus – kann ich mir gut vor meinem alten, massiven Holztisch vorstellen. Also ging die Internetrecherche los. Fündig wurde ich relativ bald, jedoch war mir der Sessel viel zu teuer.

Nachdem originale Thonetsessel erstens sowieso bereits ebensoteuer sind und es zweitens an Blasphemie grenzt, solche Originale quietschbunt zu lackieren, bin ich auf einen weiteren Designklassiker gestoßen: ÖGLA von IKEA.

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obstkisten, reused.

Steht schon lang bei mir am Plan: Ein Regal aus Obstkisten. Dazu muss man aber erst wirklich schöne, gestempelte Kisten finden… oder sie selbst bearbeiten. Die Idee ist alt, aber immer wieder stylish.

via hyggelig.de / houzz.com

(c) Vintage und Rosenroth-Vernissage in der Ankerbrotfabrik, mehr Infos hier

via hyggelig.de / houzz.com

Würzig muss es sein.

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Diese wunderbare Idee ist nicht von mir, da mir das Original (oder zumindest das, das ich für das Original halte) zu teuer war, griff die nunette kurzerhand zum Porzellanmalstift….tadaaaa…ich freue mich bereits jetzt schon auf den Blick meiner Mutter, wenn sie das nächste Mal vorbeikommt.