Das Zweitprojekt

von nunette

Dieser Blog besteht ja auch Dingen, die ich gerne hätte, die mir gefallen, mit denen ich mich gerne umgeben würde, über die ich mehr lernen will.

Ich habe das Glück, in einer großen Wohnung wohnen zu dürfen, in der ich mich stilistisch auch über weite Strecken austoben kann (drei Limits: 1 – Vermieter, zwar sehr sehr nett, aber zB dunkelrote Wände ist nicht, 2 – Geld – davon hab ich nicht viel, und 3 – Freund, der da natürlich auch mitreden darf und zwar viele meiner Ideen komplett unterstützt, hin und wieder jedoch Veto einlegt). Ich liebe Flohmärkte, Secondhand, DIY, alte Stücke, Möbel mit Geschichte usw. Dennoch hat das alles mit Kaufen zu tun, mit konsumieren.

Ich konsumiere allgemein gerne. Was jedoch Kleidung angeht, habe ich es im vergangenen, privat sehr harten Jahr echt übertrieben. Ich habe Frust-, Trost- und Belohnungsshopping bis zum Gehtnichtmehr betrieben, habe billig nach der Arbeit bei H&M eingekauft, die Einkaufssackeln vor meinem Freund versteckt und den jeweiligen Inhalt ihm dann als „hab ich schon länger“ untergejubelt (großes Kompliment an ihn: es hat nie funktioniert, er hats immer bemerkt). Irgendwann ist es mir dann zuviel geworden.

Und jetzt gibts für ein Jahr mal Shoppingverbot, was Kleidung und Schuhe angeht. Mein erster Verdacht, dass ichs in Möbel- und Dekoverkauf kanalisieren werde und so in kürzester Zeit in meiner Wohnung mit den Möbeln Tetris spielen muss, hat sich bisher nicht erhärtet (liegt wohl auch an obengenannten Gründen 2 und 3). Und weil ich leidenschaftlich blogge, bitteschön: Ich kauf nix.

Falls euch mal mehr danach ist, nachzulesen, wie sich andere NICHTS kaufen, anstatt nachzulesen, was sich andere kaufen oder gern kaufen würden (wobei, letzteres kommt drüben auch vor)….