nunette

design, interiors, diy, nunette.

Monat: März, 2012

To Pax or not to Pax – Mithilfe gefragt..

Na toll. Da hätt ich fast einen neuen Kleiderschrank bekommen – einen Pax, den da nämlich. Und jetzt krieg ich ihn wahrscheinlich doch nicht.

große spiegeltür ... hach....

Aber wo wir grad dabei sind – kennt jemand bezahlbare Alternativen zu den Paxen?

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Was Neues bei Nunette!

Habe ein neues Möbelstück – hat der Liebste aus dem Büro angeschleppt (und zwar selbst angeschleppt, ohne mein Zutun, tirili):

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

Sieht toll aus, ist komplett sinnfrei (die Laden sind jeweils knappe sieben Zentimeter hoch, aber über einen Meter breit und einen Meter tief), und ist einfach riesengroß:

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Muss noch einen neuen Platz finden – wahrscheinlich werden Tisch und Planschrank ausgetauscht. Aber farblich und stilistisch find ich das Megatrumm einfach einen Hit!

Green Living?

Je länger ich mich mit Einrichtung und Design beschäftige, destobesser gefällt es mir, dass auf Green Deisgn, Nachhaltigkeit und Recycling geachtet wird.

Doch mit diesen Begriffen wird auch wahnsinnig viel Schindluder betrieben. Tolle Ideen findet man hier. Oder hier.

Aber was hier als Green Living verkauft wird,  finde ich lächerlich. Ist Holz, ist sicher sehr teuer. Aber nur weils Holz ist, ist es noch lange nicht Bio….

Wenn Mails das Herzelein erfreuen

Dann hab ich eine Nachricht bekommen, dass die neue Ausgabe von COVET GARDEN zum Anschauen bereitsteht. Achtung, dafür muss man sich anmelden, kostet aber nix, und sind ganz wunderschöne Home Stories…..

Möbel mit Geschichte

Ich mag es, wenn Möbel eine Geschichte haben. Immer wieder denke ich drüber nach, wo wohl mein großer Esstisch, den ich billig aus dem Auktionshaus habe und der an allen Ecken und Kanten schon komplett abgeschlagen ist, früher mal gestanden ist. Oder welche Stationen mein Küchenkasten aus den Dreißigern, der laut Metallplakette im 18. Bezirk in Wien produziert wurde, den ich aber aus dem Weinviertel wieder in die Stadt gebracht habe, so durchgemacht hat.

Meine Lieblingsgeschichten sind jedoch die, bei denen ich die Beteiligten kenne. Daher sind die wichtigsten Möbel bei mir zuhause die Tische.

Vom Papa-Opa / (c) nunette colour

(c) nunette colour

 

Dieser Tisch, auf dem derzeit mein Freund geistig werkelt, stand früher in der Kabelfirma meines Großvaters väterlicherseits und diente dort der Sekretärin als Schreibmaschinentisch. Nachdem er mehrere Jahre bei meinen Eltern in Keller verbrachte, nahm ihn mein Bruder sich in sein Zimmer. Mein allererster Schreibtisch war ähnlich, ebenso aus Opas Firma, nur heller und etwas größer. Er steht heute noch in meinem alten Zimmer bei den Eltern. Der dünklere wanderte nach dem Auszug meines Bruders wieder im Keller – bis ich ihn entdeckte und zu mir holte. Am liebsten mag ich die kleinen Bohrlöcher an der Seite, wo die Schreibtischlampe angebracht war. Er hat mich nun bereits in meine dritte Wohnung begleitet und findet dank seiner geringen Größe immer wieder irgendwo Platz. Neudörfler Büromöbel waren damals wie heute eben ein Inbegriff für Qualität. Mein Opa starb, als ich vier war, und ich habe nur wenige Erinnerungen an ihn. Der Tisch lässt ihn mich aber nie vergessen, so blöd das klingt.

Vom Mama-Opa / (c) nunette colour

(c) nunette colour

 

Dieser Tisch hat eine ganz eigene Geschichte. Mein Opa mütterlicherseits, 95 und geistig fit wie ein Turnschuh, war früher Arzt. 41 Jahre lang ordinierte er in einem kleinen Ort in Niederösterreich, ein Raum in der Wohnung, in der meine Großeltern heute noch wohnen. Die Ordination ist seit dem Jahr meiner Geburt, damals ging er nämlich in Pension, ein Mittelding aus Abstellkammer, Lagerraum, Wäschezimmer und immer noch Ordination. In meiner Kindheit drückte ich mir immer die Nase an seinem alten Instrumentenkasten platt – ein wunderschöner alter Metallschrank/Glasvitrine, in der immer noch fast all seine Instrumente lagerten (bis auf die, die er nach dem Unglück von Tschernobyl in die Ukraine geschickt hatte, der gute Mann). Diesen Kasten wollte ich vor einiger Zeit unbedingt haben, doch meine mir ohnedies nur in Grenzen sympathische Tante machte mir einen Strich durch die Rechnung, sie behauptete, ihr wäre der Kasten schon lange versprochen gewesen (sie hat ihn übrigens vor kurzem verschenkt….). Mein Großvater bot mir stattdessen den Schreibtisch an. Zu Beginn war ich wenig begeistert – doch der Gedanke, einen schönen Vollholztisch mit viel Stauraum zu haben, der noch dazu meinem Großvater 41 Jahre lang gedient hatte – der hatte was. Ich liebe meinen Großvater sehr – und an diesem Tisch verbrachte er viel Zeit, er war (und ist irgendwie immer noch) mit Leib und Seele Arzt. Der Tisch wird immer mit ihm verbunden sein – auch wenn er jetzt mein wenig medizinisches Chaos beheimatet.

Komplimente…

Gestern abend fand bei uns eine kleinere Feier statt, mit von der Partie ein Arbeitskollege des Holden und ein Freund des Arbeitskollegen.

Besonders zweiterer schaffte es umgehend in mein Herz. Seine Frage, ws ich denn studiere (ich bin seit sechs Jahren fertig…) war gefolgt von der Feststellung, das er noch nie eine cooler und schöner eingerichtete Wohnung gesehen habe. Der Kollege selbst wollte gleich mal sein ganzes Budget für die neue Einrichtung seiner Wohnung in meine Hände legen.

Hach, schön, sowas. 🙂

 

Und damits kein reiner Textbeitrag wird, meine neuen Lieblinge von solebich.de (von der Monatszusammenfassung von Goldmarie). und ja, ich bin mir bewusst, dass sich das thematisch mit dem obigen Beitrag nicht ganz ausgeht, aber hey, so schööön!

 

Das Zweitprojekt

Dieser Blog besteht ja auch Dingen, die ich gerne hätte, die mir gefallen, mit denen ich mich gerne umgeben würde, über die ich mehr lernen will.

Ich habe das Glück, in einer großen Wohnung wohnen zu dürfen, in der ich mich stilistisch auch über weite Strecken austoben kann (drei Limits: 1 – Vermieter, zwar sehr sehr nett, aber zB dunkelrote Wände ist nicht, 2 – Geld – davon hab ich nicht viel, und 3 – Freund, der da natürlich auch mitreden darf und zwar viele meiner Ideen komplett unterstützt, hin und wieder jedoch Veto einlegt). Ich liebe Flohmärkte, Secondhand, DIY, alte Stücke, Möbel mit Geschichte usw. Dennoch hat das alles mit Kaufen zu tun, mit konsumieren.

Ich konsumiere allgemein gerne. Was jedoch Kleidung angeht, habe ich es im vergangenen, privat sehr harten Jahr echt übertrieben. Ich habe Frust-, Trost- und Belohnungsshopping bis zum Gehtnichtmehr betrieben, habe billig nach der Arbeit bei H&M eingekauft, die Einkaufssackeln vor meinem Freund versteckt und den jeweiligen Inhalt ihm dann als „hab ich schon länger“ untergejubelt (großes Kompliment an ihn: es hat nie funktioniert, er hats immer bemerkt). Irgendwann ist es mir dann zuviel geworden.

Und jetzt gibts für ein Jahr mal Shoppingverbot, was Kleidung und Schuhe angeht. Mein erster Verdacht, dass ichs in Möbel- und Dekoverkauf kanalisieren werde und so in kürzester Zeit in meiner Wohnung mit den Möbeln Tetris spielen muss, hat sich bisher nicht erhärtet (liegt wohl auch an obengenannten Gründen 2 und 3). Und weil ich leidenschaftlich blogge, bitteschön: Ich kauf nix.

Falls euch mal mehr danach ist, nachzulesen, wie sich andere NICHTS kaufen, anstatt nachzulesen, was sich andere kaufen oder gern kaufen würden (wobei, letzteres kommt drüben auch vor)….

 

 

Webfundstücke

In den Tiefen des Internets habe ich mal wieder – dank Apartmenttherapy.com – ein paar wirklich tolle virtuelle Orte gefunden.

Ganz vorne mit dabei: Das Manhattan Nest. Ein Mann schreibt kontinuierlich über die Renovierung seiner Wohnung. Die Wohnung ist in Brooklyn (aus Manhattan zog er letztes Jahr weg), und das Schöne: Wer schon mal in New York war und private Wohnungen dort kennt, bekommt sofort Fernweh. Altbauten sehen dort einfach anders aus.

Auch toll: Retro Renovation. Nomen est omen.

Ich habe den heutigen Vormittag mal wieder am Flohmarkt verbracht (ich gebe dem Flohmarkt beim Naschmarkt in Wien regelmäßig eine Chance, aber in den vergangenen Jahren ist er leider wirklich keine Fundgrube mehr… sehr teuer oder SEHR ramschig). Vorm nächsten Flohmarktbesuch (btw: kann wer was über den großen in Simmering sagen?) werd ich mich mal bei Centsational Girl informieren. Tolle Projekte!

Ein sehr persönlicher, gleichzeitig sehr schön designter und thematisch feiner Blog: Making it lovely.

Auf diese Frau, die mich irgendwie an Zooey Deschanel erinnert, bin ich mal grundsätzlich eifersüchtig: Sie sieht toll aus, hat einen tollen Stil, einen wunderschön designten Blog, und all ihre DIY-Projekte wirken, als gingen sie ihr im Vorbeigehen supereinfach von der Hand. Unfair, sowas. Und dann wagt sie auch noch zu behaupten, es sein chaotisch. Aber wenigstens schön. A beautiful mess einfach.

Ganz witzig, hab mich aber noch nicht genauer eingelesen: The Art of doing stuff.

Fazit: Lauter tolle Seiten, größtenteils von Frauen, sodass mir der kleine Nunette-Webspace wie ein Abstellkammerl, das selten geöffnet wird, vorkommt. Miep. Ich gelobe Besserung.