nunette

design, interiors, diy, nunette.

Leider…

….hat sich herausgestellt, dass mir für diesen Blog derzeit einfach NULL Zeit übrig bleibt, so eingedeckt bin ich mit Job, diesem Projekt und dem Wunsch nach ausreichend Freizeitgestaltung im Freien. Auf Facebook gehts aber weiter, und wer weiß, irgendwann kann ich diesen Blog ja vielleicht doch auch von den Schlafenden wiedererwecken. Sorry einstweilen, und tschüühüüsss!!

 

nunette:

und weil wir grad bei diy sind…

Ursprünglich veröffentlicht auf Ein Jahr ohne Kleiderkauf + danach:

Ich schreib zwar groß drüber, hab aber schon länger nix mehr in die Richtung gemacht: Nähen. Hab mir zwar ein schlaues Nähbuch gekauft (jaaa, ich weiß….), aber immer noch kein Bügeleisen. Drum: kein ernsthaftes Nähen bisher  (abgesehen von vier Kissenüberzügen, endlich endlich endlich ist das grässliche gelb-grau-gacksi-karierte Muster ausm Wohnzimmer verschwunden – Couch vom Liebsten alt und endlos bequem, aber auch endlos hässlich gewesen).

Aber dafür komisches Nähen, einfach drauflos! Hach, macht das Spaß. Das Ergebnis heißt Severin und ist ein selbstgenähter Glücksbringer. Könnte von meiner fünfjährigen Nichte genäht worden sein. Ist es aber nicht. Ist meiner. Hab ich gemacht. Einfach drauflosgenäht. Den Näherinnen unter den Leserinnen werden sich wohl die Zehennägel aufkringeln. Aber trotzdem, ich mag ihn. Willkommen am Sofa,  lieber Severin!

severin (c) nunette colour

severin (c) nunette colour

Original ansehen

Langsam wird das ein DIY-Blog

Hier das neueste Ergebnis, ich freu mich über so viel Farbe:

Vorher:

vorher (c) nunette colour

vorher (c) nunette colour

nach dem Brennen:

nachher (c) nunette colour

nachher (c) nunette colour

 

Das Ende des Schandflecks

Als der Holde einzog, brachte er eine unglaublich gemütliche Bettcouch mit. Gemütlich, aber potthässlich. Richtig richtig richtig schrecklich Neunzigerjahremuster. Die Couch selbst ist seit ihrem Einzug überdeckenverschönert, die Kissen jedoch …. die taten jetzt über ein Jahr lang (!) richtig richtig weh. Leidet selbst mit mir:

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

Doch jetzt. Endlich. Jetzt war er da, der Tag. Der Tag, an dem ich Zeit hatte, weil ich krank zuhause hockte, an dem ich bereits erste Nähversuche hinter mir hatte und mich über das dicke Deckenmaterial drübertraute, und an dem ich motiviert war, weil ich die Dinger – der einzige wirkliche SCHANDFLECK in dem Zimmer – einfach nicht. mehr. sehen. konnte. Baaah sind die gräßlich!!

Hier nun das Ergebnis – ja, es ist sicherheitsnadel-statt-reissverschluss-gepimpt, so ganz hab ichs mit dem Ausmessen des Stoffs dann doch noch nicht….

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

 

Jute-Mode

Ich steh ja übelst auf meine Teekiste, die ich glücklicherweise mal geschenkt bekommen habe. Letztens beim Textilhändler meines Vertrauens entdeckte ich um heiße 50 Cent das Stück Jutesäcke im selben Style. Einer davon – leider der farbloseste, aber auch der, der am wenigsten “bröselt” – verschönert bereits die Küche:

(c) nunette colour

Um danach draufzukommen, dass andere die Idee auch schon hatten:

(c) apartmenttherapy.com

To Pax or not to Pax – Mithilfe gefragt..

Na toll. Da hätt ich fast einen neuen Kleiderschrank bekommen – einen Pax, den da nämlich. Und jetzt krieg ich ihn wahrscheinlich doch nicht.

große spiegeltür ... hach....

Aber wo wir grad dabei sind – kennt jemand bezahlbare Alternativen zu den Paxen?

Was Neues bei Nunette!

Habe ein neues Möbelstück – hat der Liebste aus dem Büro angeschleppt (und zwar selbst angeschleppt, ohne mein Zutun, tirili):

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

Sieht toll aus, ist komplett sinnfrei (die Laden sind jeweils knappe sieben Zentimeter hoch, aber über einen Meter breit und einen Meter tief), und ist einfach riesengroß:

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Muss noch einen neuen Platz finden – wahrscheinlich werden Tisch und Planschrank ausgetauscht. Aber farblich und stilistisch find ich das Megatrumm einfach einen Hit!

Green Living?

Je länger ich mich mit Einrichtung und Design beschäftige, destobesser gefällt es mir, dass auf Green Deisgn, Nachhaltigkeit und Recycling geachtet wird.

Doch mit diesen Begriffen wird auch wahnsinnig viel Schindluder betrieben. Tolle Ideen findet man hier. Oder hier.

Aber was hier als Green Living verkauft wird,  finde ich lächerlich. Ist Holz, ist sicher sehr teuer. Aber nur weils Holz ist, ist es noch lange nicht Bio….

Wenn Mails das Herzelein erfreuen

Dann hab ich eine Nachricht bekommen, dass die neue Ausgabe von COVET GARDEN zum Anschauen bereitsteht. Achtung, dafür muss man sich anmelden, kostet aber nix, und sind ganz wunderschöne Home Stories…..

Möbel mit Geschichte

Ich mag es, wenn Möbel eine Geschichte haben. Immer wieder denke ich drüber nach, wo wohl mein großer Esstisch, den ich billig aus dem Auktionshaus habe und der an allen Ecken und Kanten schon komplett abgeschlagen ist, früher mal gestanden ist. Oder welche Stationen mein Küchenkasten aus den Dreißigern, der laut Metallplakette im 18. Bezirk in Wien produziert wurde, den ich aber aus dem Weinviertel wieder in die Stadt gebracht habe, so durchgemacht hat.

Meine Lieblingsgeschichten sind jedoch die, bei denen ich die Beteiligten kenne. Daher sind die wichtigsten Möbel bei mir zuhause die Tische.

Vom Papa-Opa / (c) nunette colour

(c) nunette colour

 

Dieser Tisch, auf dem derzeit mein Freund geistig werkelt, stand früher in der Kabelfirma meines Großvaters väterlicherseits und diente dort der Sekretärin als Schreibmaschinentisch. Nachdem er mehrere Jahre bei meinen Eltern in Keller verbrachte, nahm ihn mein Bruder sich in sein Zimmer. Mein allererster Schreibtisch war ähnlich, ebenso aus Opas Firma, nur heller und etwas größer. Er steht heute noch in meinem alten Zimmer bei den Eltern. Der dünklere wanderte nach dem Auszug meines Bruders wieder im Keller – bis ich ihn entdeckte und zu mir holte. Am liebsten mag ich die kleinen Bohrlöcher an der Seite, wo die Schreibtischlampe angebracht war. Er hat mich nun bereits in meine dritte Wohnung begleitet und findet dank seiner geringen Größe immer wieder irgendwo Platz. Neudörfler Büromöbel waren damals wie heute eben ein Inbegriff für Qualität. Mein Opa starb, als ich vier war, und ich habe nur wenige Erinnerungen an ihn. Der Tisch lässt ihn mich aber nie vergessen, so blöd das klingt.

Vom Mama-Opa / (c) nunette colour

(c) nunette colour

 

Dieser Tisch hat eine ganz eigene Geschichte. Mein Opa mütterlicherseits, 95 und geistig fit wie ein Turnschuh, war früher Arzt. 41 Jahre lang ordinierte er in einem kleinen Ort in Niederösterreich, ein Raum in der Wohnung, in der meine Großeltern heute noch wohnen. Die Ordination ist seit dem Jahr meiner Geburt, damals ging er nämlich in Pension, ein Mittelding aus Abstellkammer, Lagerraum, Wäschezimmer und immer noch Ordination. In meiner Kindheit drückte ich mir immer die Nase an seinem alten Instrumentenkasten platt – ein wunderschöner alter Metallschrank/Glasvitrine, in der immer noch fast all seine Instrumente lagerten (bis auf die, die er nach dem Unglück von Tschernobyl in die Ukraine geschickt hatte, der gute Mann). Diesen Kasten wollte ich vor einiger Zeit unbedingt haben, doch meine mir ohnedies nur in Grenzen sympathische Tante machte mir einen Strich durch die Rechnung, sie behauptete, ihr wäre der Kasten schon lange versprochen gewesen (sie hat ihn übrigens vor kurzem verschenkt….). Mein Großvater bot mir stattdessen den Schreibtisch an. Zu Beginn war ich wenig begeistert – doch der Gedanke, einen schönen Vollholztisch mit viel Stauraum zu haben, der noch dazu meinem Großvater 41 Jahre lang gedient hatte – der hatte was. Ich liebe meinen Großvater sehr – und an diesem Tisch verbrachte er viel Zeit, er war (und ist irgendwie immer noch) mit Leib und Seele Arzt. Der Tisch wird immer mit ihm verbunden sein – auch wenn er jetzt mein wenig medizinisches Chaos beheimatet.

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